Wolfs-Blog

Aktuelle Population der Wölfe in Deutschland

Einige von Euch haben mich gefragt ob ich mal kurz was schreibe über die aktuelle Population der Wölfe in Deutschland. Zur zeit gehen die Experte davon aus das es 25 Rudel gibt mit ca. 200 Tieren. Unter www.lausittz-wolf.de habe ich dieser Karte gefunden. Heute gibt es im Welt am Sonntag auch einen aktuellen Artikel über den Wolf mit den Titel „ Kein Kuscheltier“ In Deutschland breiten sich Wölfe aus. Und sie sind längst nicht so scheu und Harmlos, wie Naturschützer behaupten.

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Bitte lese diesen Artikel selber und bildet Euer Meinung. Für mich, geht hier die hetzte auf der Wolf wieder los. Klar ist, das Wölfe wilde Raub-tiere sind, und keine Kuscheltiere. Natürlich werden sie Schafen reißen, auch ist es möglich das Wölfe durch ein Dorf wandert und auf ein Hühnerstall trifft. Wenn durch ein DNA-Test nachgewiesen wird das der Wolf der Übeltäter war und nicht herum streunende Hunden, dann wird der Schaden vom Bundes-land ersetzt. Auch müssen wir uns einstellen das der Wolf sich hier wieder ansiedelt. Wir könnten uns auch bei unseren rumänische Nachbarn informieren. Die Rumänen leben schon seit Jahrzehnten mit der Wolf und Bär zusammen. Schäfer setzen da wieder Hunden ein, die eine Schafherde gegen Wölfen bewacht. Auch wandern Wolf und Bär durch Dörfer und Städten ohne die Menschen zu schaden. Manchmal merken die noch nicht mal das ein Wolf an denen vorbei läuft. Bitte gebe den Wolf eine chance.


Sneller als gedacht, der Wolf...

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Der Wolf wird sich nach Einschätzung des Umweltministeriums bis Ende des Jahres in ganz Niedersachsen ausgebreitet haben. „ Der Wolf kommt viel schneller als wir gedacht haben“, sagte Umwelt-Staatssekretärin Almut Kittwitz am Donnerstag, den 26. Februar 2015 in Goldenstedt bei Vechta wo ein Wolf die Menschen beunruhigt. In den 9.000-Einwohner-Ort besuchte Sie einen Waldkindergarten und einen Schäfer. Almut Kittwitz sagte, Wölfe seien von Natur aus eher sehr scheu und würden von sich aus keine Menschen angreifen. Foto: Paul Burger, aufgenommen im Wildpark schwarze Bergen 02.15

 

Rückkehr der Wölfe

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Habe vor kurzem ein neues Buch geschenkt bekommen was ich wärmstens empfehlen kann:

RÜCKKEHR DER WÖLFE „ Wie ein Heimkehrer unser leben verändert“ von Eckhard Fuhr.

150 Jahre lang waren Wölfe in Mitteleuropa ausgerottet, Doch seit der Jahrtausendwende erobern sie ihre angestammte Lebensräume mit stümischem Elan zurück. So scheu und zurückgezogen die neue Nachbarn auch sind: Sie sind eine Herausforderung. Mit dem Ausbreiten des Wolfsrudel bekommt unsere heimische Natur eine neue dramatische Komponente. Von den einen mit Begeisterung willkommen geheißen, von den anderen skeptisch abgelehnt - immer rühren die Wölfe an unsere Emotionen und an Jahrtausende zurückreichende Erfahrungen. 

RIEMANN VERLAG ISBN 978-3570-50171-9

Wolfsrudel kurz vor Hamburg gefilmt

Ein Förster filmte in der Heide ein Wolfsrudel, 50 KM entfernt vom Hamburg. Vier Wolfsrudel leben in der Heide zwischen Hannover und Hamburg. Einen Rückkehr der Wölfe scheint also gesichert. Ein jungen Förster hat jetzt tolle Aufnahmen von ein Wolfsrudel gemacht.

Hier findet Ihr das Video, bei Focus Online http://www.focus.de/wissen/videos/nur-50-kilometer-von-grossstadt-entfernt-riesen-rudel-kurz-vor-hamburg-foerster-filmt-wolfsfamilie-in-der-heide_id_4467226.html

Wolf zurück im LK Rotenburg

Rückkehr eines Wolfes bei Borchel im Landkreis Rotenburg.

Im Märchen "Rotkäppchen" ist der Wolf zweifelsohne böse. In der Realität ist das sehr umstritten. Die einen sehen in ihm eine gefährliche Bestie, die anderen eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Jäger, Züchter und Landwirte gegen Tierschützer und Forscher. Fakt ist: Der Wolf ist zurück in den deutschen Wäldern. Und auch bei Borchel im Landkreis Rotenburg. 

In Borchel im Landkreis Rotenburg macht sich langsam Unruhe unter den Bewohnern breit. Der Wolf ist dort das Gesprächsthema schlechthin, vor allem unter Tierhaltern. Die haben Angst um Ihre Tiere - die Wölfe sind auf Beutejagd. Die kleine Schafherde stehen auf der Weide direkt neben dem Hof. Gemächlich grasen die Tiere vor sich hin, nicht alle sind auf den Beinen. Denn im Gegensatz zu deren Besitzern ahnen sie nicht im Geringsten, welche Gefahr ihnen blühen könnte. Wölfe sind zwar scheu, aber immer auf Beutezug. Die Schafe haben gegen das Raubtier keine Chance. Drei Wolfsrudel gibt es schon in Niedersachsen. Seit dem Mauerfall vor mehr als 20 Jahren zieht es sie aus dem Osten auch in den Nord-Westen. Sie kommen beispielsweise aus der Lausitz, eine Region in Deutschland und Polen, und werden stetig mehr. Junge, geschlechtsreife Wölfe gründen hier ihre eigenen Familien.

Manche Züchter wünschen sich Wolfsjagden wie früher.

Aus Erzählungen und Schriften wissen viele wie radikal der Wolf einst ausgerottet wurde. Tauchte doch einer auf, wurde er auf Weisung des Oberkreisdirektors sofort erlegt. Auf einem Foto präsentierten Polizisten damals das getötete Tier stolz wie eine Trophäe. Wolfsjagden wie diese im Jahr 1973 sind für vielen eine sympathische Gedanke.

Viele andere Schafszüchterm setzen auf Herdenhunde und Stromzäune.

Die Herde von einige Schafzüchtern bekamen auch schon Besuch vom Wolf. Doch ein Stromzaun verhinderte Schlimmeres. Das reicht dem professionellen Züchter nicht.  Sie setzen zusätzlich auf Herdenhunde wie früher. 

In Borchel wurden mehrere Schafe gerissen –  das nachweislich von Wölfe.

Wenn dann doch Schafe durch Wölfe gerissen werden oder Grund zur Sorge besteht, kommt Jürgen Cassier ins Spiel. Er ist Jäger mit eigenem Revier. Zuerst glaubte er im Fall Borchel an streunende Hunde. Die Bissspuren und Wunden sahen für ihn alle nicht "nach Wolf" aus.

Wolfswarte sollen Verständnis schaffen.

Ein DNA-Test brachte dann Gewissheit: Die ersten Wölfe haben ihre Spuren in der Region hinterlassen. Der Fall wurde als der erste Wolfriss Niedersachsens im Jahr 2013 bekannt. In Borchel folgten weitere Wolfsangriffe – Wasser auf die Mühlen der Gegner wie Schafzüchter und Landwirte. Da wird der Auftrag für Wolfswarte wie Cassier nicht leichter: Akzeptanz für die Raubtiere schaffen.


Gudrun Pflüger im Wolfcenter

Am 08. März 2013 ist Gudrun Pflüger um 19:30 Uhr im Wolfcenter, in Dörverden zu Gast und stellt ihr Buch "Wolfspirit - meine Geschichte von Wölfen und Wundern" vor.

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Gudrun Pflüger ist Diplom-Biologin und ehemalige Profisportlerin im Skilanglauf und Berglauf-Weltmeisterin. Nach ihrer Karriere als Sportlerin übersiedelte sie nach Kanada und engagierte sich für den Schutz der Küstenwölfe in British Columbia. Sie folgte den Spuren der Küstenwölfe für mehrere Jahre. Die Suche endet für sie in einer unglaublichen Begegnung mit einem Wolfsrudel – eine Sensation. Für sie sind diese Begegnungen mit den Wölfen aber vor allem eine unerschöpfliche Quelle für Lebensmut und Vertrauen. Als bei ihr ein aggressiver Hirntumor – Lebenserwartung 15 Monate – festgestellt wird, nimmt sie sich den »Ausdauerathleten« Wolf zum Vorbild, vertraut ihren Selbstheilungskräften und übersteht die Erkrankung. Im Buch erzählt sie Ihre berührende und packende Lebensgeschichte, die Zeuge dafür ist, wie heilsam die Verbundenheit mit der Natur sein kann.
Ihre Forschungsarbeiten dokumentiert ergänzend zum Buch der mehrfach preisgekrönte Film »Auf der Spur der Küstenwölfe« Weitere Infos findet Ihr unter www.wolfcenter.de 

Vortrag: Wilde Wölfe

Am 6. Februar um 19.30 Uhr findet im Heimathaus, Burgstrasse 2 in 27356 Rotenburg/Wümme den Vortrag "Wilde Wölfe" statt.

Markus Barthjen der ebenfalls Leiter des NABU-Projektes " Willkommen Wölfe" ist berichtet über den Wolf in Deutschland. 

Infos: Tel. 04266 - 21 13 00


Der Wolf kehrt zurück…. WWF…..

„Der Wolf kehrt zurück“ – WWF setzt sich für ein konfliktarmes Miteinander ein

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© Grauwolf, Grauwölfe im Wildpark Schloss Tambach / Foto: Ralph Frank

Fast 100 Jahre galt der Wolf in Deutschland als ausgestorben, bis  sich im Jahre 2000 ein Wolfspaar aus Polen hierzulande angesiedelte und für Nachfahren sorgte. Aufgrund der schwierigen Vergangenheit zwischen Mensch und Wolf ist es jetzt besonders wichtig, für Aufklärung zu sorgen.

Weil das der WWF genauso sieht, arbeitet er seit Jahren an verschiedenen Projekten. Das Ziel der weltgrößten Umweltorganisation: die Akzeptanz des Wolfes als Bestandteil der heimischen Fauna. Dazu ist es wichtig, Unterstützer zu finden, offene Fragen zu beantworten und das Wissen rund um den Wolf zu verbreiten – was nicht ganz einfach ist.

Aus diesem Grund betreibt der WWF neuerdings eine Dialogplattform (http://dialog.wwf.de). Seit Juni 2012 ist es auf dieser Seite möglich, jederzeit Fragen zu bestimmten Projekten zu stellen. Auch zu dem Wolfsprojekt. Die Fragen werden dann so schnell wie möglich von zuständigen Experten beantwortet. Was steckt dahinter?

Kommunikation über die Lage des Wolfes bei der Dialogplattform

Mit der Einführung dieser sozialen Plattform möchte der WWF Menschen mehr in Umweltprojekte integrieren. Sie soll dabei helfen, mögliche Barrieren zu überwinden, die ein Engagement bisher behindert haben.

Die Plattform spricht unterschiedliche Zielgruppen an. So gibt es beim Wolfsprojekt beispielsweise Jugendliche und Eltern, die ihre Fragen stellen, weil sie in der Schule über die komplizierte Situation des Wolfes berichten möchten. Hier ein Auszug der Frage einer Mutter namens Bettina D.:  „Mein Sohn bereitet ein Referat zum Thema ‚Nutzen von Raubtieren im Ökosystem‘ vor. Wir würden gerne wissen, welchen Nutzen die Wiederansiedlung der Wölfe für unser hiesiges Ökosystem hat. Dazu konnten wir hier nichts finden. Vielen Dank!“

Auch außerhalb des schulischen Bereiches kommt es zu interessanten Fragen. Nutzerin Daniela: „Was kann ich dafür tun, den Wolf in Deutschland leben zu sehen und ihn sich vermehren zu lassen? Denn es ist ja toll, dass Tiere wieder in ihre Heimat kommen, wo der Mensch so sehr eingegriffen hat, ihn auszurotten ... Welche Tiere kommen noch nach Deutschland zurück? Ich selbst komme aus Sachsen-Anhalt“.

Die Antworten vom Projektleiter Janosch Arnold kann man auf der WWF-Dialogplattform nachlesen.

Verbreitung von Natur- und Tierschutzprojekten

Vernetzung ist für praktisch alle größeren Projekte wichtig, denn nur so lässt sich effektiv etwas bewirken. Die Dialogplattform ist deshalb mit anderen sozialen Netzen verbunden, so dass die Informationen mit nur einem Klick geteilt werden können. Das Projekt „Der Wolf kehrt zurück“ wurde bereits 221-mal bei Facebook geteilt (Stand 17.01.2013). Der WWF hofft, durch die Verbreitung der Informationen mehr Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren.

Noch mehr Informationen zum Wolf gibt es im Übrigen hier:  http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/woelfe/neue-alte-heimat/

Wolfs-Managmentplan Brandenburg

Jetzt ist er da, am 10.1.2013 wurde der neue Wolfs-Managementplan von Brandenburg bekannt gegeben. Die Umweltministerin von Brandenburg Anita Tack stellte ihn der Öffentlichkeit vor. 

Ziel des Plans ist es, mit geeigneten Maßnahmen Schäden vorzubeugen und Konflikte zu bewältigen. Dazu will das Ministerium eine Herdenschutzstelle und eine Wolfsinformationsstelle einrichten und das Netz der ehrenamtlichen Wolfsbeauftragten ausbauen. Gewerbliche Tierhalter erhalten einen Ausgleich für vom Wolf getötete oder verletzte Tiere. Weiterhin (wie bereits seit 2008) stellte die EU-Kommission Fördermittel für Zäune, Herden-Schutzhunde und ähnliche Präventions-Maßnahmen bereit.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg.

 Hier findet Ihr den link zum Wolf-Management-Plan Brandenburg.

Wolfsymposium 2013

1. Int. Wolfsymposium im Wolfcenter Dörverden

Vom 27. bis 29. September 2013 findet das 1. Internationale Wolfsymposium des Wolfcenter Dörverden in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen statt. Verschiedene Referenten aus Deutschland, unseren europäischen Nachbarländern und aus Kanada berichten einem 250 Personen starken Publikum über den Status Quo freilebender Wölfe in ihren Ländern.
Neben den vielen verschiedenen wolfsspezifischen Themen wird auch der Hund auf dem Symposium eine Rolle spielen. Weitere Infos findet Ihr unter: www.wolfcenter.de


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