Rudel

Schon seit einiger Zeit haben die Welpen an den Jagd des Rudels teilgenommen. Sie müssen viel lernen, und auch die grösste Begeisterung macht nicht wett, dass sie in Größe, Gewicht und Kraft noch keineswegs ausgewachsen sind. Ende September wiegen sie etwa 22 bis 25 Kg., und es dauert noch etliche Monate, bis sie erwachsen sind. Die Großwildjagd kann für Wölfe sehr gefährlich sein. Oft werden Sie durch Bisse oder Huftritte verletzt.Jede ernsthafte Verletzung ist für ein Wolf lebensbedrohend.Als erstes verliert ein verkrüppeltes Tier seinen Rang im Rudel; ein schwerverletzter Leitwolf kann auf den untersten Rang zurückfallen. Meist rücken dann alle anderen Tiere um einen Rang nach oben und verstoßen das beeinträchtigte Tier aus dem Rudel, in Extremfällen töten sie es auch. Die Natur kennt kein Mitleid und gewähren keine Schonung. Bleibt das verletzte Tier beim Rudel und erholt sich, muss es sich seinen früheren Rang erst wieder erkämpfen. Der Rang innerhalb der Hierarchie des Rudels fällt dem Wolf nicht selbst zu, sondern muss von jeden Wolf errungen werden. In der Tierwelt gilt das recht des Stärkeren. Wichtig ist nicht das Schicksal eines einzelnen Tieres, sondern der fortbestand des Rudels. Ende September verlassen die Karibu Herden die Tundra, um die mehr Schutzgewährende Taiga aufzusuchen. Außer einigen Moschusochsen Herden gibt es jetzt in den Tundra kein Groß-wild mehr, von dem sich das Wolfsrudel aus-reichend ernähren kann. Im Herbst splittern sich die Verbänden wilder Tieren oft auf.

Im bevorstehenden Winter wird das Nahrungsangebot Winter knapp sein. Um Streitigkeiten um Nahrung und später Begattung-Recht aus dem weg zu gehen, verlassen viele Jungtieren das Rudel. Sie hoffen einen Partner zu finden, um ein neues Rudel zu gründen. Durch das Weggehen der Jungtiere werden gewöhnlich die Verbreitungsgebiete der an Zahl zunehmenden Tierarten vergrößert. Manchmal erlauben es die Alttieren den Jungen, sich auf einem Teil ihres Territoriums ein eigenes Revier zu schaffen. Die Natur verabscheut die Leere. Nichts ist in der Natur ist unveränderlich. Die Grenzen des Reviers verändern sich oft entsprechend, wie der Nahrung und Größe des Rudels es verlangt. Bei den Wölfen sichern sich in den Regel die bestehenden Rudel die besten Nahrungsterritorien mit den meisten Beutetieren, so das die Jungwölfe sich mit den schlechteren Revieren begnügen müssen oder sich in den Pufferzonen (der aus mehrere Kilometer besteht) zwischen zwei bestehenden Territorien ansiedeln.Manchmal wandern die Jungtieren über Kilometern weit um ein neues Revier zu finden. 

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